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Nicht nur die Spitzen … Lavendelschnitt erfordert Schneid

Jetzt nach der Blüte braucht der Lavendel zwei Dinge: einen Schnitt und Ihren Schneid. Nur mit ein bisschen Spitzenschneiden ist ihm auf Dauer nicht geholfen! Mit dem richtigen Schnitt und ein bisschen Glück blüht der Lavendel vielleicht im Spätsommer noch einmal. Viel wichtiger ist jedoch, dass Sie mit dem Schnitt dazu beitragen, dass der Halbstrauch nicht verholzt und gut in Form bleibt. Je nach Art und Sorte verhält sich der Lavendel unterschiedlich. Manche bilden bodennahe Kissen, andere werden bis zu 75 Zentimeter hoch.

Lavendelspezialist Simon Charlesworth

Und noch ein Tipp: Die abgeschnittenen Stiele lassen sich gebündelt in die Weißwäsche legen, in der Landhausküche aufhängen oder abgerebelt im Säckchen gegen Motten in den Schrank hängen.

Lavendelspezialist Simon Charlesworth

Simon Charlesworth, der Gründer der berühmten Downderry Nursery im südenglischen Kent, zeigt, wie herzhaft er dem Lavendel im Frühsommer zu Leibe rückt. Kurz danach treiben die Halbsträucher neu aus. Sind sie jedoch erst einmal verholzt, fallen sie leicht auseinander und verlieren an Attraktivität. Aber auch dann kann man noch einen Rettungsschnitt versuchen … hier ist der Erfolg jedoch reine Glückssache. Bevor man einen Lavendelstrauch rodet, ist ein solcher Schnitt allerdings einen Versuch wert. Wer immer schön dranbleibt und die Pflanzen gut pflegt, dem ist ein langjähriges Lavendelglück sicher. Vorausgesetzt natürlich der Standort stimmt: magerer Boden, eher trocken und vor allem sonnig. Und Hände weg vom Dünger!

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