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Super Herbs – Pflanzen für Power, Vitalität und Balance

Von Aronia-Beeren über Gelbwurz und Lavendel bis zur Zistrose – in ihrem neuen Buch „Super Herbs“ stellt Nadine Berling-Aumann 26 krautige Pflanzen und Bäume vor, in denen außerordentliche Kräfte stecken. Sie unterstützen bei der Vorbeugung und Therapie vieler Beschwerden, die uns im Alltagsstress verstärkt begegnen. Diese „Superkräuter“ helfen uns besonders über die Aktivierung umfassender Selbstheilungs- und Gesunderhaltungskräfte.

Super Herbs

Berling-Aumann ist Ökotrophologin und promovierte Naturwissenschaftlerin. Im Rahmen eines zehnjährigen Aufenthalts in Nordindien und Nepal forschte sie eingehend zur Tibetischen Medizin. Seit nunmehr mehr als 14 Jahren arbeitet sie an Projekten zu europäischen und tibetischen Heilpflanzen. Ihr umfassendes Wissen über gesunden Ernährung und Kräuterkunde gibt sie seit 2012 in ihrer Ernährungspraxis weiter. Die in ihrem Buch vorgestellten Super Herbs hat sie nach folgenden Kriterien ausgewählt: „1) Die Heilpflanze kann bei besonders vielen Beschwerden nutzen und hat gleichzeitig wenige oder keine unerwünschten Wirkungen. 2) Die Wirkungen der Heilpflanzen sind sehr selten und kostbar. 3) Die Heilpflanzen stärken den Körper und die Psyche und können selbst nach langer und schwerer Krankheit einen wertvollen Beitrag dazu leisten, damit man wieder seine alte Konstitution erreichen kann. 4) Zu allen Heilpflanzen liegen wissenschaftliche Untersuchungen vor, welche die Wirksamkeit belegen oder plausibel erscheinen lassen.“ Mit Bezugsadressen, Anbautipps und kulinarischen Rezepte rundet Berling-Aumann das Werk ab.

 

Ein Hauch von Silber

Lavandula angustifolia 'Aromatico Silver' Mit einer Höhe von nur etwa 40 Zentimetern zählt Lavandula angustifolia ‘Aromatico silver‘ zu den niederen Lavendelsorten.

Graugrüne, lanzettenähnliche Blätter verstecken sich bei dieser Pflanze unter den hervorstechenden, silbrig-weißen Blüten. Diese ungewöhnliche Färbung verleiht der Sorte ihren ganz besonderen Reiz.

‘Aromatico silver‘ liebt es sonnig und blüht etwa ab Juli – also etwas eher als andere Lavendelsorten. Die Blüten verströmen dann einen angenehmen Duft.

Nicht nur für die zweite Reihe

Lavandula angustifolia ‘Folgate’ wurde bereits 1900 als Selektion in Großbritannien vorgestellt. Die Sorte besticht durch einen kompakten, mittelstarken Wuchs. Sie wird ca. 60 Zentimeter hoch und rund 90 Zentimeter breit.

Lavandula angustifolia ´Folgate‘ Der duftende Halbstrauch lässt sich auf vielfältige Weise im Garten integrieren: Da die hellblauen Blüten von ‘Folgate’ hoch über einem kompakten Laubkissen stehen, ist die Sorte beispielsweise gut für den hinteren Bereich eines Beetes geeignet. Durch den dichten Wuchs kann mit ihr aber auch eine Hecke oder Beeteinfassung gut gestaltet werden.

Die Blüten erscheinen so früh und so blau wie bei kaum einer anderen Lavendelsorte und bestechen durch einen leichten, aromatischen Duft. Ohne regelmäßigen, kräftigen Rückschnitt verkahlen die Halbsträucher. Zur Schere sollte man nicht im Herbst, sondern erst im zeitigen Frühjahr greifen, da das Laub als Winterschutz für die Pflanzen dient. Ein zweiter, leichter Rückschnitt nach der Blüte stärkt die Pflanzen und bewirkt manchmal eine weitere Blüte im Jahr.

Idealer Standort und geeigneter Boden

Downderry Lavendel Lavendel ist eine recht pflegeleichte Pflanze. Für den optimalen Wuchs stellt sie allerdings zwei Bedingungen: Einen geeigneten Standort und den richtigen Boden. Der Halbstrauch verträgt problemlos große Hitze und fühlt sich an sehr sonnigen und vorzugsweise windgeschützten Plätzen wohl. Eine Hauswand oder Mauer kann diesen Schutz bieten und speichert außerdem an Wintertagen Wärme, die sie nachts an die Pflanze abgibt. Wer seinen Lavendel eher schattig pflanzt, wird keine lange Freude an ihm haben.

Der ideale Boden für Lavendelpflanzen ist sandig oder kiesig. Wasser muss immer gut ablaufen können, denn Staunässe ist Gift für die Gartenschönheiten. Im Sommer könnten dadurch Wurzeln faulen und im Winter einfrieren. Wer eher festen oder lehmigen Boden im Garten hat, sollte diesen an geplanten Lavendelstandorten auflockern, indem er Kieselsteine oder Sand unter die Erde mischt. Hochbeete oder eine leichte Hanglage kommen den Anforderungen der Pflanze entgegen, da hier überschüssiges Wasser in der Regel schneller ablaufen kann.

Lavendel bevorzugt außerdem einen nicht sauren und nährstoffarmen Boden. Für ein gesundes Wachstum sollte deshalb zweimal im Jahr Gartenkalk unter die Erde gemischt werden. Alkalische Böden mit einem PH-Wert von 6,5 bis 8,3 sind ideal. Wer seine Kübel und Töpfe auf Balkon und Terrasse mit Lavendel bepflanzen möchte, verwendet am besten nährstoffarme Kräutererde. Sie hat alle Eigenschaften, die die Pflanze mag.

Zedern-blau

Lavandula angustifolia ´Cedar Blue´ Lavandula angustifolia ´Cedar Blue´ ist eine recht junge Sorte. Sie wurde 1994 erstmalig als Selektion aus Großbritannien vorgestellt. Das äußerst dichte Blattwerk ist – wie der Name Cedar schon sagt – grau-grün gefärbt.

Die großen, violetten Blüten der frühblühenden Lavendelsorte erscheinen von Juni bis Juli und betören mit ihrem aromatischen Duft. ´Cedar Blue´ wächst kompakt und erreicht eine Höhe von etwa 60 Zentimetern. Sie lässt sich vielfältig im Garten integrieren und ist nicht nur im Beet, sondern auch in der Vase ein attraktiver Begleiter zu Rosen.

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