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Idealer Standort und geeigneter Boden

Downderry Lavendel Lavendel ist eine recht pflegeleichte Pflanze. Für den optimalen Wuchs stellt sie allerdings zwei Bedingungen: Einen geeigneten Standort und den richtigen Boden. Der Halbstrauch verträgt problemlos große Hitze und fühlt sich an sehr sonnigen und vorzugsweise windgeschützten Plätzen wohl. Eine Hauswand oder Mauer kann diesen Schutz bieten und speichert außerdem an Wintertagen Wärme, die sie nachts an die Pflanze abgibt. Wer seinen Lavendel eher schattig pflanzt, wird keine lange Freude an ihm haben.

Der ideale Boden für Lavendelpflanzen ist sandig oder kiesig. Wasser muss immer gut ablaufen können, denn Staunässe ist Gift für die Gartenschönheiten. Im Sommer könnten dadurch Wurzeln faulen und im Winter einfrieren. Wer eher festen oder lehmigen Boden im Garten hat, sollte diesen an geplanten Lavendelstandorten auflockern, indem er Kieselsteine oder Sand unter die Erde mischt. Hochbeete oder eine leichte Hanglage kommen den Anforderungen der Pflanze entgegen, da hier überschüssiges Wasser in der Regel schneller ablaufen kann.

Lavendel bevorzugt außerdem einen nicht sauren und nährstoffarmen Boden. Für ein gesundes Wachstum sollte deshalb zweimal im Jahr Gartenkalk unter die Erde gemischt werden. Alkalische Böden mit einem PH-Wert von 6,5 bis 8,3 sind ideal. Wer seine Kübel und Töpfe auf Balkon und Terrasse mit Lavendel bepflanzen möchte, verwendet am besten nährstoffarme Kräutererde. Sie hat alle Eigenschaften, die die Pflanze mag.

Zedern-blau

Lavandula angustifolia ´Cedar Blue´ Lavandula angustifolia ´Cedar Blue´ ist eine recht junge Sorte. Sie wurde 1994 erstmalig als Selektion aus Großbritannien vorgestellt. Das äußerst dichte Blattwerk ist – wie der Name Cedar schon sagt – grau-grün gefärbt.

Die großen, violetten Blüten der frühblühenden Lavendelsorte erscheinen von Juni bis Juli und betören mit ihrem aromatischen Duft. ´Cedar Blue´ wächst kompakt und erreicht eine Höhe von etwa 60 Zentimetern. Sie lässt sich vielfältig im Garten integrieren und ist nicht nur im Beet, sondern auch in der Vase ein attraktiver Begleiter zu Rosen.

Auffallend gleichmäßig

Lavandula x chaytorae ‘Richard Gray’ ist eine Sorte mit silbrig-wolligem, aromatischem Laub. Die strahlenden, tiefvioletten, süß duftenden, zylindrischen Blüten üben auf Schmetterlinge und Bienen eine große Anziehung aus.

Lavandula x chaytorae 'Richard Gray' ‘Richard Gray’ zählt zu den stark wüchsigen Sorten. Dabei können die Pflanzen 50 Zentimeter hoch und 80 Zentimeter breit wachsen. Der Wuchs ist stets auffallend gleichmäßig, sodass wunderschöne, halbrunde Kleinsträucher entstehen.

Die Gruppe der Lavandula x chaytorae entstand aus einer Kreuzung von Lavandula angustifolia mit Lavandula lanata. Dabei haben die Hybridsorten eine relativ gute Winterhärte von Lavandula angustifolia geerbt und das Laub von Lavandula lanata. Exquisite Pflanzen also, aber empfindlich gegen Nässe und Rückschnitt zur falschen Zeit.

Ungleiche Gefährten

Die meisten anderen Blumen im Garten freuen sich über Lavendel in ihrer Nachbarschaft, denn Schädlinge wie Schnecken und Blattläuse werden von dem intensiven Duft vertrieben. Besonders die für Läuse anfälligen Rosen sind deshalb dankbar, wenn sie die blühfreudigen Halbsträucher ganz in ihrer Nähe haben.

Ungleiche Gefährten Und auch optisch harmonieren Rosen und Lavendel sehr gut miteinander: Die verschiedenen Blautöne, die beispielsweise die Blüten der Lavendelsorten ´Hidcote Blue´ oder ‘Folgate’ aufweisen, bilden einen interessanten Farbkontrast zu weißen, roten oder gelben Rosenblüten.

Dennoch ist diese Kombination nicht ganz problemlos, denn Lavendel und Rosen passen von ihren Ansprüchen her eigentlich gar nicht zusammen. Zwar bevorzugen beide Pflanzenarten sonnige Plätze, Rosen brauchen jedoch – anders als Lavendel – einen feuchten und gut gedüngten Boden. Wer die ungleichen Gefährten trotzdem kombinieren möchte, sollte daher darauf achten, sie nicht zu nah nebeneinander zu pflanzen.

Lavendel im Winter

Downderry Lavendel Viele lieben Lavendel für seine farbenprächtigen Blüten. Da er im Winter nicht blüht, müssen wir darauf im Garten auf Balkon und Terrasse vorübergehend verzichten. Wirklich einzigartig wird Lavendel jedoch erst durch seinen unverwechselbareren Duft. Zum Glück kann man den auch in der kalten Jahreszeit an den blütenlosen Stielen und Blättern genießen. Wer in den Lavendelstrauch hinein fasst und die unscheinbaren silbrig grauen Blätter leicht zwischen den Händen reibt, setzt die ätherischen Öle der Pflanze frei. Die Hände duften dann angenehm nach Lavendel – ein Aroma, das beruhigend und harmonisierend wirkt. Bei vielen wird der Duft Erinnerungen an den letzten Sommer wecken – und Vorfreude auf die wärmeren Monate, lange Sonnentage und auf Lavendelblüten, um die Bienen und Hummeln herum summen.

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